YouTube Music Statistik: 125 Mio. Abos, Österreich in Zahlen
YouTube Music ist der am schnellsten wachsende große Streamingdienst: 125 Millionen Abonnenten weltweit und über 8 Milliarden US-Dollar pro Jahr an die Musikbranche. In Österreich streamt mehr als jeder Zweite Musik on demand, während YouTube die größte kostenlose Hörplattform des Landes bleibt.
Alles Wichtige auf einen Blick
- 125 Mio. Music- und Premium-Abonnenten weltweit.
- MIDiA zählt davon rund 82,6 Mio. reine Musik-Abos (Platz 5).
- Rund 10% globaler Marktanteil.
- Schnellst wachsender großer Streamingdienst 2024 und 2025.
- Q4 2025 mit Rekord-Zuwachs bei Abonnenten.
- YouTube Premium kostet in Österreich 14,99 Euro im Monat.
- YouTube hat über 2,5 Mrd. monatlich aktive Nutzer.
- Rund 2,6 Mrd. Menschen hören auf YouTube Musik.
- Gratis und werbefinanziert nutzbar, anders als viele Rivalen.
- Meistgesehene Künstlerin 2024: Alka Yagnik (19,1 Mrd. Aufrufe).
- 91% der Online-Österreicher nutzen Online-Audio.
- Über 8 Mrd. Dollar (rund 7,4 Mrd. Euro) an die Musikbranche.
- Das sind 2 Mrd. Dollar mehr als 2022.
- "Twin Engine" aus Werbung und Abos.
- Ziel: Spotify als größten Zahler überholen.
- Österreichischer Musikmarkt 2024: 254 Mio. Euro Umsatz.
- Streaming macht mit 185,8 Mio. Euro rund 73% aus.
- 43% der Österreicher zahlen für Musikstreaming.
- YouTube Music Premium einzeln ab rund 11,99 Euro.
- Familientarif 16,99 Euro, Studierende 5,49 Euro.
- AKM schüttete 2024 rund 125 Mio. Euro an Urheber aus.
- YouTube Music startete in Österreich im Juni 2018.
- Löste Google Play Music Ende 2020 ab.
- KI-Tool Dream Track ahmt Stimmen von Stars nach.
- Recap ist YouTubes Pendant zu Spotify Wrapped.
Zwei Dienste in einem
1. 125 Millionen Abonnenten
Anfang 2025 meldete YouTube 125 Millionen Abonnenten für Music und Premium zusammen, ein Tarif, der neben Musik auch werbefreies Video umfasst. Im Schnitt kamen über das Jahr rund zwei Millionen neue Abos pro Monat dazu.1
2. Davon rund 82,6 Millionen reine Musik-Abos
Der Marktforscher MIDiA rechnet nur einen Teil davon als echte Musik-Abonnenten, etwa 82,6 Millionen, und sortiert YouTube damit weltweit auf Platz fünf.2
3. Rund 10% Marktanteil
Gemessen an allen zahlenden Streaming-Abos kommt YouTube Music auf etwa ein Zehntel des Weltmarkts.3
4. Der schnellste Wachser
2024 war YouTube Music der am schnellsten wachsende der großen Streamingdienste, und 2025 blieb der Dienst das zweite Jahr in Folge die am schnellsten wachsende globale Plattform.4
5. Rekord-Zuwachs Ende 2025
Auch im vierten Quartal 2025 legte YouTube bei den zahlenden Abonnenten kräftig zu und blieb damit der Wachstumstreiber unter den großen Diensten.5
6. In Österreich 14,99 Euro im Monat
YouTube Premium, das die Music-Funktionen einschließt, kostet in Österreich nach der jüngsten Preiserhöhung 14,99 Euro pro Monat statt zuvor 12,99 Euro.6
Der Gigant hinter dem Dienst
7. Über 2,5 Milliarden Nutzer
YouTube selbst zählt über 2,5 Milliarden monatlich aktive Nutzer, ein Reichweiten-Vorteil, den kein reiner Musikdienst hat.7
8. Rund 2,6 Milliarden hören dort Musik
Schätzungen zufolge nutzen rund 2,6 Milliarden Menschen YouTube auch zum Musikhören, die meisten davon kostenlos.8
9. Gratis und werbefinanziert
Anders als die meisten Rivalen lässt sich YouTube Music dauerhaft kostenlos mit Werbung nutzen. Das macht die freie Reichweite riesig.9
10. Meistgesehene Künstlerin 2024: Alka Yagnik
Weltweit am meisten gesehen wurde 2024 die indische Sängerin Alka Yagnik mit 19,1 Milliarden Aufrufen, bereits das fünfte Jahr in Folge an der Spitze.10
11. 91% der Online-Österreicher nutzen Online-Audio
Laut dem Online-Audio-Monitor Austria 2024 nutzen 91% der österreichischen Online-Bevölkerung Online-Audio-Angebote. Musikstreaming on demand liegt mit rund 81% gleichauf mit dem Webradio an der Spitze.11
Was YouTube an die Musikbranche zahlt
12. Über 8 Milliarden Dollar pro Jahr
Zwischen Juli 2024 und Juni 2025 zahlte YouTube über 8 Milliarden US-Dollar (rund 7,4 Milliarden Euro) an die Musikbranche, aus Werbung und Abos zusammen.12
13. 2 Milliarden Dollar mehr als 2022
2022 waren es noch 6 Milliarden US-Dollar (rund 5,6 Milliarden Euro). Die Auszahlungen wachsen also schnell.13
14. Zwei Motoren: Werbung und Abos
Musikchef Lyor Cohen spricht von einem "Twin Engine": YouTube verdient sowohl an Abos als auch an Werbung und speist beides in die Branche zurück.14
15. Ziel: Spotify überholen
YouTube will größter Zahler der Musikindustrie werden. Zum Vergleich: Spotify zahlte 2024 rund 10 Milliarden US-Dollar (etwa 9 Milliarden Euro).15
YouTube Music in Österreich
16. Musikmarkt mit 254 Millionen Euro Umsatz
Der österreichische Musikmarkt wuchs 2024 zum achten Mal in Folge, um 7% auf 254 Millionen Euro Gesamtumsatz. Davon profitieren auch Vinyl (13,1 Mio. Euro) und CDs (14,5 Mio. Euro).16
17. Streaming macht rund 73% aus
Die Streaming-Dienste von Spotify, Apple Music, Amazon Music, Deezer und YouTube Music erwirtschafteten 185,8 Millionen Euro, ein Plus von 10,9% und rund 73% des Gesamtumsatzes.17
18. 43% zahlen für Musikstreaming
Laut Statistik Austria streamten 2024 rund 43% der Österreicher kostenpflichtige Musik oder andere Audio-Inhalte. Bei den 16- bis 24-Jährigen waren es etwa 63%.18
19. Music Premium ab 11,99 Euro
YouTube Music Premium kostet in Österreich einzeln rund 11,99 Euro im Monat, womit der Dienst die reine Musikfunktion ohne werbefreies Video günstiger anbietet.19
20. Familie 16,99 Euro, Studierende 5,49 Euro
Der Familientarif von YouTube Music Premium kostet in Österreich 16,99 Euro für bis zu sechs Personen, verifizierte Studierende zahlen rund 5,49 Euro im Monat.20
21. AKM schüttete 125 Millionen Euro aus
Die österreichische Verwertungsgesellschaft AKM schüttete 2024 rund 125 Millionen Euro an ihre etwa 28.000 Mitglieder aus, gestützt vom stetigen Wachstum des Musikstreamings. Die Lizenzerträge lagen bei 131,15 Millionen Euro.21
Geschichte, Recap und KI
22. Gestartet in Österreich im Juni 2018
YouTube Music und YouTube Premium starteten in Österreich am 18. Juni 2018, gemeinsam mit Deutschland und 15 weiteren Ländern. Die werbefreie Music-Variante kostete zum Start 9,99 Euro im Monat.22
23. Ablösung von Google Play Music 2020
Ende 2020 ersetzte YouTube Music endgültig den Vorgänger Google Play Music, dessen Playlists, Uploads und gekaufte Musik per Migrationswerkzeug übernommen wurden, auch für österreichische Nutzer.23
24. KI-Tool Dream Track
Mit Dream Track (auf Basis von Googles Lyria) experimentiert YouTube mit KI, die für Shorts die Stimmen bekannter Stars nachbildet, ein Aspekt der breiteren KI-Musik-Debatte.24
25. Recap als Antwort auf Wrapped
Mit dem "Music Recap" liefert YouTube einen persönlichen Jahresrückblick, das Pendant zu Spotify Wrapped. In Österreich war Taylor Swift 2024 die meistgestreamte Künstlerin vor RAF Camora.25
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Quellen
- Music Business Worldwide (musicbusinessworldwide.com)
- Music Industry Blog (MIDiA) (musicindustryblog.wordpress.com)
- MIDiA Research (midiaresearch.com)
- Music Ally (musically.com)
- MIDiA Research (midiaresearch.com)
- derStandard.at (derstandard.at)
- Backlinko (backlinko.com)
- Global Media Insight (globalmediainsight.com)
- Beamly (beamly.com)
- ChartMasters (chartmasters.org)
- RTR (rtr.at)
- TechCrunch (techcrunch.com)
- Music Ally (musically.com)
- YouTube Official Blog (blog.youtube)
- Billboard (billboard.com)
- IFPI Austria (ifpi.at)
- IFPI Austria (ifpi.at)
- Statista (AT) (de.statista.com)
- futurezone.at (futurezone.at)
- GIGA (giga.de)
- horizont.at (horizont.at)
- YouTube Blog (blog.youtube)
- MakeUseOf (makeuseof.com)
- CNBC (cnbc.com)
- Heute.at (heute.at)
Lena Brandt